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Durchgeführte Maßnahmen zur Verbesserung des
Talraums
Ziel der Maßnahmen war und ist es, ein großräumiges,
weitgehend offenes Feuchtgrünlandgebiet mit eingestreuten
Wasser- und Feuchtflächen zu schaffen.
Zur Brutzeit sollen Störungen der Vogelarten durch Freizeit-
und Erholungsnutzen vermieden werden.
Folgende Maßnahmen wurde bisher realisiert:
- Komplette Neustrukturierung der Pachtflächenanordnung
zur Umsetzung
eines naturschutzgerechten Nutzungsmosaiks (Mahd
der Wiesen,
blühende Sommerwiese) mit frühen und späten
Mahdterminen,
Altgrasstreifen und Rinderweiden.
Sicherung der überwiegend extensiven Grünlandnutzung
durch Vertragsnaturschutz auf 86 ha.
   
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- Ankauf und Nutzungsextensivierung von 6 privaten Wiesen
mit einer Größe von 6,3 ha.
- Umwandlung der letzten Ackerflächen zu Grünland
(3,8 ha).
- Neuanlage von 16 Grabentaschen (je 250 bis 1.000
m² Oberfläche),
drei Flutmulden (je 500 m²) und zwei Flachwasserteichen
(1.900 u. 2.900 m²).
  
- Stau von 6 kleinen Entwässerungsgräben.
- Herstellen flacher Uferböschungen bei 8 Gräben
auf einer Länge von ca. 2,8 km, teilw. mit Beseitigung
von alten Uferdämmen und alten Aushubablagerungen.
- Uferabflachungen an der Nidda unterhalb des Sportplatzes
Staden auf einer Länge von 250 m mit Beseitigung des
Hochwasserdamms.
- Fällung von Hybridpappeln, Umwandlung von ca. 40
Baum- zu Kopfweiden zur Herstellung eines überwiegend
offenen Landschaftscharakters.
- Besucherlenkung durch Beschilderung gesperrter
Wege zur Brutzeit, Errichtung einer Infotafel, Einsatz
einer Naturschutzwacht zur Brutzeit, Führungen für
Erwachsene und Kinder (Traktorfahrten).
 
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