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| Totholzbaum |
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Totholz
steckt voller Leben!
In totem Holz leben die Larven vieler Käferarten,
darunter der Nashornkäfer sowie seltene Bockkäferarten.
Sie helfen das Holz zu zersetzen und bilden auf diese
Weise Humus.
Die Löcher bzw. Gänge, die sie hinterlassen,
sind wiederum für solitäre Bienen und Wespen
sehr interessant.
Diese Arten leben nicht in Staaten, wie wir es von der
Honigbiene oder der Deutschen Wespe kennen.
Solitäre Bienen und Wespen sind Einzelgänger.
In geeignete Gänge legen sie ein Ei und etwas Nahrung.
Hinter der mit Lehm oder Papier verschlossenen Öffnung
entwickelt sich ein neues Insekt.
Den Solitärbienen wird eine besondere Rolle in der
Bestäubung von Nutzpflanzen zugesprochen, während
Solitärwespen als Schädlingsbekämpfer gelten.
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Totholzbaum |
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| Nisthilfe
für Solitärbienen |
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Wildbiene
auf einer Sternmierenblüte |
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An
anderen Stellen des toten Baumes haben Specht und
Fäulnisprozesse Höhlen hinterlassen.
Diese sind begehrt bei Vögeln (Meisen, Trauerschnäpper,
Kauze,...),
Bilchen (Siebenschläfer, Baumschläfer,
Haselmaus), Eichhörnchen und Fledermäusen.
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Buntspecht © Hans-Dieter Brandl |
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| Fledermaus |
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Eichhörnchen © Hans-Dieter Brandl
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Das
morsche Holz wird zunehmend auch von Pilzen besiedelt.
Manchmal nutzen
Rank- oder Kletterpflanzen einen toten Baum als Gerüst,
um ihn erneut zu begrünen.
Bevor unser Totholzbaum umfiel, wurden die vorhandenen
Hohlräume von Feldsperlingen als Nisthöhle genutzt.
Als Ersatz haben wir zwei Nistkästen in den benachbarten
Bäumen aufgehängt. |
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